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Strassenkarneval 2021

Von | 10. Februar 2021|Aktuell, Allgemein, Im Einsatz|

Weiberfastnacht, 11:11 Uhr, Köln im Ausnahmezustand. So kennen und wünschen sich die meisten Kölner*innen den Startschuss zum Straßenkarneval.

Doch auch der steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Pandemiebekämpfung. Enges Schunkeln, volle Kneipen und Bützchen – hoffentlich 2022 wieder ein Thema.

Wie bereits in den Jahren zuvor ist unser Team an den Karnevalstagen wieder im Einsatz. Ab Donnerstag unterstützen wir Polizei und Ordnungsamt bei der Sicherung und Umsetzung der Corona-Maßnahmen. Aufgrund der hohen Inzidenzzahl in Köln (am 9. Februar 79,0) hat der Krisenstab der Stadt beschlossen, die geltenden Kontaktbeschränkungen auch im privaten Raum zu verschärfen. Seit dem 6. Februar gilt: Es dürfen sich maximal ein Haushalt und eine weitere Person treffen. Zudem wurde für die Karnevalstage ein Alkoholkonsum- und Abgabeverbot im öffentlichen Raum beschlossen.

Welche konkreten Aufgaben auf unsere Mitarbeiter*innen zukommen und wie die Sicherheitsmaßnahmen im Detail aussehen, lesen Sie im Folgenden.

 

Der Auftakt: Weiberfastnacht in Zeiten von Corona

An Weiberfastnacht werden wir mit reduzierter Teamstärke von morgens 7 Uhr bis Mitternacht an Kontroll- und Sperrpunkten im Einsatz sein. Neben dem bekannten Glasverbot, welches unter dem Motto „Mehr Spaß ohne Glas“ seit 2010 in bestimmten Zonen gilt, liegt der Fokus auf den Corona-Schutzmaßnahmen. An den sonst beliebten Treffpunkten wie dem Heumarkt, Alter Markt oder der Rheinpromenade unterstützen unsere Mitarbeiter*innen das Ordnungsamt dabei, dass Abstands- und Hygieneregelungen eingehalten und umgesetzt werden.

 

Hinweise zum Alkoholverbot:

Der Konsum von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum ist vom 11.02. ab 6 Uhr (Weiberfastnacht) bis 17.02. 6 Uhr (Aschermittwoch) verboten. Auch der Alkoholverkauf ist in dieser Zeit stark eingeschränkt. So herrscht beispielsweise im Zülpicher Viertel, in der Altstadt oder am Stadtgarten ein Alkoholabgabeverbot.

 

Ordnungsamt und Sicherheitsdienst arbeiten Hand in Hand

Am Samstag ist unser Team mit einer Patrouille an den besagten Hotspots unterwegs. Als Unterstützung und in vermittelnder Rolle für das Ordnungsamt. Die besagten Sperr- und Kontrollpunkte sind nicht besetzt und dienen als Infopoints. Banner und Plakate weisen die Anwohner*innen und Passanten auf das Glasverbot hin. Stellen wir Verstöße gegen das Glas- und Alkoholverbot oder Missachtungen der Corona-Regeln fest, weißen wir die Personen auf die möglichen Konsequenzen in Form von Bußgeldern hin. Wir informieren und warnen vor der Durchsetzung durch das Ordnungsamt. Handelt es sich um ein bewusstes Fehlverhalten oder fehlt die Einsicht beim Betroffenen, melden wir den Verstoß jedoch direkt.

 

Keine Karnevalsumzüge, kein Großeinsatz

Bei den Umzügen am Karnevalssonntag und insbesondere an Rosenmontag, sind üblicherweise mehr als 150 Mitarbeiter*innen von uns für die Streckensicherung verantwortlich. Die Zugwege zwischen Südstadt und Domumgebung werden gesperrt und unser Team ist von morgens 5 Uhr bis oft in den Abend hinein im Einsatz. Solche Maßnahmen sind in diesem Jahr natürlich nicht notwendig. Wir finden es sehr schade, dass der Straßenkarneval wie so vieles in den vergangenen Monaten ausfällt. Aber wir stehen hinter der Corona-Schutzverordnung und der Entscheidung der Stadt. Wir sind uns sicher, dass die Kölner*innen mitziehen und freuen uns gemeinsam auf andere Zeiten. In denen wir wieder an der Seite von feiernden, ausgelassenen Jecken stehen und unseren Teil zu einem fröhlichen und sicheren Fest beitragen.

 

In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund & positiv!

 

Ihr #TeamRAD

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