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Security Ausbildung im historischen Diskurs

Von | 22. März 2014|Weiterbildung|

Sicherheitsbedürfnis gab’s schon immer, doch Sicherheitsfirmen nicht. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde in Deutschland das erste Sicherheitsunternehmen gegründet, bis […]

Sicherheitsbedürfnis gab’s schon immer, doch Sicherheitsfirmen nicht. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde in Deutschland das erste Sicherheitsunternehmen gegründet, bis dahin war der so genannte „Nachtwächter“ durch die Kommunen gestellt worden. Nach dessen Wegfall gab es lange keine staatlichen Ausbildungsrichtlinien für die Security Ausbildung. Das hat sich erst in den letzten Jahrzehnten geändert, da die Anforderungen des Staates und auch der Klienten moderner Sicherheitsfirmen die Anforderungen stetig hochschrauben.

Gut so, schließlich geht es um die Sicherheit von Menschen, sowie Objekten oder ganzen „Revieren“. Es ist diese Vielfältigkeit, die im täglichen Arbeiten als Security eine höhere Vielseitigkeit des Personals, aber auch der Personalstruktur erfordern.
Security Personal ist nicht nur der Bodyguard, der Einlasser oder der Wachmann. Wir sehen an vielen Beispielen in unserem Alltagsgeschäft bei R.A.D Sicherheit Köln, wie unterschiedlich die Einsatzgebiete und damit die anzuwendenden Sicherheitskonzepte sind.

Das bedeutet, wir brauchen Profis, die sich sowohl bestens in ihrem Einsatzgebiet auskennen, aber deren Kompetenzen auch flexibel in Nachbardisziplinen hineinreichen. Im Verlauf der 1980er Jahre wurden immer mehr Stimmen laut, vor allem in der Wirtschaft, die nach mehr Ausbildungsstatuten für Sicherheitspersonal riefen.
Als das erste wichtige Kapitel dieser Entwicklungsgeschichte der Security Ausbildung gilt die 1983er Prüfung zur Werkschutzfachkraft.

Begriffserklärung: Der Werkschutz ist verantwortlich für die Sicherheit eines Unternehmens, sowie dessen Liegenschaft, Personal und Interieur.

Bis zur ersten staatlichen Reglementierung von Sicherheitsfirmen vergingen gleichwohl weitere 12 Jahre, bis 1995 der Erlass der Bewachungsverordnung (BewachV) verabschiedet wurde, der die Organisation von Sicherheitsunternehmen reglementiert. Dennoch zählt Deutschland zu diesem Zeitpunkt noch immer zu den Ländern mit den geringsten staatlich gegebenen Grundvoraussetzungen für die Security Ausbildung.

 

Erst im neuen Jahrtausend, also mehr als 100 Jahre nach Gründung des ersten deutschen Sicherheitsdienstes, wurden handfeste Grundlagen für das heutige System eingeführt. 2002 mit den Ausbildungsberufen „Servicekraft für Schutz und Sicherheit“, sowie „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“. Zudem wurde 2003 die „Sachkundeprüfung nach § 34a GewO“ eingeführt.

Beide Security Ausbildungen erfolgen im dualen System, (Servicekraft 2 Jahre, Fachkraft 3 Jahre) und können durch eine fortführende Ausbildung „Meister für Schutz und Sicherheit“ erweitert werden.

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